Bürgergeld

Habe mir mal das neue Bürgergeld durch den Kopf gehen lassen.
Das sind ab Januar rund 500 Euro. Jeden Monat haut der Staat 500 Euro raus, plus Miete, plus Heizkosten, plus Warmwasser, plus Kranken- und Pflegeversicherung, plus Befreiung von Rundfunkgebühren, plus Zugang zur Tafel, plus evtl. Mehrbedarf, plus diverse Sachleistungen. Kurz überschlagen komme ich da bei einer Bedarfsgemeinschaft mit zwei Erwachsenen und 2 Kindern auf rund 1700 Euro. 1700 Euro die man monatlich zur Verfügung hat um seinen persönlichen Bedarf zu decken.
Und dann kommt diese verkommene Regierung und will der arbeitenden Bevölkerung ihr tolles Hilfspaket verkaufen, mit einmalig 300 Euro, die versteuert werden und wofür man auch noch dankbar sein soll. Da ist niemand, der mir die Miete bezahlt, der die Heizkosten übernimmt, das Warmwasser oder den Sprit, den ich investiere um auf die Arbeit zu kommen. Lebensmittel sind um rund 45% gestiegen, eine Tafel gibt es für uns nicht. Wir werden angehalten uns mit einem Waschlappen zu waschen statt zu duschen, wir sollen Decken kaufen statt zu heizen, wir sollen sparen um unseren Bedarf decken zu können.
Unterm Strich heißt das einmalig 300 Euro vs. monatlich 500 Euro. Wie will man da den Arbeitsmarkt wieder in Gang bekommen, wenn man solche Signale setzt? Überall fehlen Arbeitskräfte und der Staat setzt neue Anreize um daheim zu bleiben. Wie verkommen kann man sein, wenn man das auch noch als wohltätig verkauft. Nein, man muss wirklich kein Mathegenie sein um zu begreifen, dass die Steuerzahler hier in diesem Staat tagtäglich verarscht werden. Verstanden haben wir das ja nun, aber hört doch bitte auf euch als Heilsbringer darzustellen!

 

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