99 Divers-Geschlechter, Jens Spahn und Vakzin-Kanister (Ye Zal)

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NENA: «Hier wird gedroht, dass sie die Show abbrechen. Dass sie die Show abbrechen, weil ihr nicht in eure – wie sie es nennen – „Boxen“ geht. [
] Und das Ganze wird hier politisiert und das ist einfach vollkommen Ă€tzend. Weil, wie gesagt: Gestern war Christopher-Street-Day. Und es war völlig OK, dass 80.000 Leute eng aneinander auf der Straße waren. Also schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter. Ich hab die Schnauze voll davon!» (Konzert in Berlin, 25.07.2021) [1]

Punk’s not dead. Heute kommt er bloß von rechts – so wie alles WiderstĂ€ndige. Ein PrĂ€dikat freilich, das in der regenbogenbunten Vakzinokratie jedem verliehen wird, dem andere LebensentwĂŒrfe vorschweben, als sich als Regierungs-Enddarmkartograph zu betĂ€tigen. Dabei gibt es, historisch betrachtet, ĂŒberhaupt keinen Grund, sich fĂŒr die (denunziatorisch intendierte Fremd-)Zuschreibung «rechts» zu schĂ€men:

Die erbittertsten GEGNER der Nationalsozialisten waren schließlich Rechte (Edgar Julius Jung, Carl Friedrich Goerdeler, Oswald Spengler, die streng christ-konservativen Geschwister Scholl u. a.) – aber das konntet ihr nicht wissen, da ihr eine deutsche (Nachkriegs-)Schule besucht habt. Und der dortige «Bildungsauftrag» alleinig zum Ziel hat, BefehlsempfĂ€nger heranzuzĂŒchten, deren geistig-kognitive KapazitĂ€t sich darin erschöpft, bei einer Lieferando-Bestellung die eigene Adresse nicht falsch zu buchstabieren.

Hm, Rechts gegen RECHTS? Komisch, war das dann nicht ’ne Art Autoimmunerkrankung?! Nicht ganz:

«War Adolf Hitler ein Linker?

Die Diskussion um den politischen Standort des deutschen Nationalsozialismus ist nie grĂŒndlich gefĂŒhrt worden. Klar ist jedenfalls: Zeit seines Bestehens hatte er mehr mit dem Totalitarismus Stalins gemein als mit dem Faschismus Mussolinis» (taz, 2003). [2]

Aber verlasst euch nicht auf das genuin rechtsradikale Propagandazentralorgan emotional inkontinenter MĂŒsli-Terroristen (vulgo «taz»). Lassen wir als Argumentum ad verecundiam lieber die erfolgreichste österreichische Marke neben Red Bull zu Wort kommen:

«Wir haben die linken KlassenkĂ€mpfer liquidiert, aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag GEGEN RECHTS zu fĂŒhren. Das ist unsere große UnterlassungssĂŒnde.» (Adolf Hitler, 24. Februar 1945) [3]

Auch andere Dritte-Reich-Celebrities waren von der einzig richtigen, da demokratisch-toleranten Ideologie schwer angetan. Adolf Eichmann, Organisator des Holocaust, und bitte optisch nicht mit Heiko Maas zu verwechseln, vertraute seinem Tagebuch einst an: «Meine gefĂŒhlsmĂ€ĂŸigen politischen Empfindungen lagen LINKS.» [4]

Und nicht zu vergessen: Der beliebte Sportpalast-Moderator und Böhmermann seiner Zeit Joseph Goebbels – war schon «#WirSindMehr», bevor’s cool wurde! Bereits 1931 nĂ€mlich, also etliche Jahre, ehe die Öfen auf Hochtouren liefen, bekannte er sich mutig zu seinem antifaschistischen Engagement: «Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche LINKE [
] Nichts ist uns VERHASSTER als der rechtsstehende nationale BesitzbĂŒrgerblock.» [5]

Aber noch mal: Ihr wart auf einer deutschen Schule, deshalb konntet ihr das nicht 

Indes wenigstens das Weißrosig-Wesentliche man euch mit auf den Weg gab: Als aufrechte BĂŒrger*innen der Booster-Republik Deutschland habt ihr den AnfĂ€ngen immer erst DANN zu wehren, wenn’s Ende schon da war (1 Wiederstamd vong rĂŒkwirkend her). Merke: Lieber haltungsstark auf die nĂ€chste Deportation warten, als vorher auch nur ein einziges Mal auf historische ParallelitĂ€ten zwischen der aktuellen Bundespolitik und dem Nationalsozialismus hinzuweisen. Das wĂ€re nĂ€mlich: Widerlich! Verharmlosung! Hohn gegenĂŒber den Opfern!

«Wenn ihr euch irgendwann wieder mal fragt, wie es so weit kommen konnte, dann ist die Antwort: Weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.» (Henryk M. Broder, 2018)

Quellen:

[1] «Corona-Maßnahmen: Nena revoltiert gegen Hygiene-Konzept: „Ich hab die Schnauze voll davon!“» (Tichys Einblick, 26.07.2021)

[2] «War Adolf Hitler ein Linker?» («taz» am Wochenende, Ausgabe 7168, 27.09.2003, S. 13, Online-Archiv)

[3] «Die neue Rechte: Stalin und Mao» (Boris Reitschuster via The European, 25.02.2020)

[4] «Links, rechts, vor, zurĂŒck….?» (Main-Post, 15.09.2009)

[5] Main-Post, ebd.


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25. Juni 2022

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